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Erschienen im April 1999 bei POOL Berlin
Die Vorderseite des Bookletts

Die 3 Booklettinnenseiten zeigen Donato zusammen mit seinem Pianisten
Christoph Wagner etwas provokant als fröhlichen "Kondomtester"
Ein Gag, der aber durchaus einen ernstem Hintergrund hat
und genau wie der CD Titel "Sowas vergißt man nicht!" durchaus
auch als Rat oder sogar Mahnung verstanden werden sollte.




Donatos Danksagungen

Die Booklettrückseite mit der Trackliste


Die Trackliste:
  
1. Ich bin heut frei, meine Herren  5:15
Musik: F. Grothe - Text: B. Balz
  
2. An Dich gewöhne ich mich nie  3:51
Musik + Text: G. Danzer
  
3. Sowas vergißt man nicht  3:18
Musik + Text: M. Reincke
  
4. Kollegen, Kollegen  3:54
Musik + Text: D. Plögert
  
5. Geburtsanzeige  3:51
Musik: Englebert - Text: D. Plögert
  
6. Im Wartesaal zum großen Glück  4:22
Musik + Text: W. A. Schwarz
  
7. So schlampig  3:51
Musik: C. Wagner - Text: D. Plögert
  
8. Und wenn der Tag beginnt  3:10
Musik: J.C. Calderon - Text: D. Plögert
  
9. Een Stück Käsekuchen...  3:10
Musik: C. Wagner / J.Michak - Text: D. Plögert
Duett mit Tina Rainford
  
10. Mein letzter Wille  4:16
Musik: A. Dona - Text: S. Lebel
  
11. Leben mit den Aschetieren  3:20
Musik: H. Clark - Text: D. Samar
  
12. Sayonara  3:18
Musik + Text: D. Plögert
  
13. Caruso
Musik: I. Dalla - Text: D. Plögert
  
14. Mit den Augen des Herzens  4:06
Musik: C. Wagner - Text: D. Plögert
  
15. Schokolade  3:09
Musik: J. Riemer - Text: D. Plögert
  
16. Wo ist das Licht  3:22
Musik: C. von Doesburg / E. Schimscheimer - Text: D. Plögert
  
17. Nous sommes vraiment optimistes  4:03
Musik: H. Clark - Text: D. Samar
  
18. Ich weiß, daß ich müßte...  3:47
Musik: C. Wagner - Text: D. Plögert
  
19. Sing ein Lied für Europa  2:38
Musik: R. Kates - Text: D. PLögert
  

CD Kritik aus der OAGE-Revue Nr.27:
In Berlin befindet sich Donato Plögert langsam aber stetig auf dem Weg zum Kultstar. Der Entertainer und Schauspieler lässt sich nur schwer in eine Schublade pressen, zu vielfältig sind seine Facetten. Sein drittes Album "Sowas vergisst man nicht!" ist ganz der Stilrichtung Chanson in all ihren Ausprägungen gewidmet. Begleitet von Pianoklängen handelt der Gewinner des letztjährigen Malta International Song Festivals in 19 Liedern mitunter sehr persönlichen Geschichten ab. Ob vom Ärger mit One-night-stands ("Mit den Augen des Herzens"), oder das Berliner Original "Een Stück Käsekuchen und 'n Kännchen Kaffe" im Duett mit der wiederausgegrabenen Tina Rainford- der 32 jährige Sänger verfügt über eine erstaunliche Bandbreite zwischen leisen Tönen und stimmgewaltigem Vibrato, letzteres wohl am überzeugendsten bei seiner Version der Lucio-Dalla-Hymne "Caruso".
Nicht zuletzt enthält "Sowas vergisst man nicht!" viel Humor, so z.B. auf den Bildern im Booklet, auf denen Donato die Reißfestigkeit von Kondomen zu testen scheint. Mit "Sing ein Lied für Europa" liefert der 32jährige Künstler auch die Antwort auf die Suche nach dem ultimativen deutschen Grand-Prix-Lied; genauso muß es sich anhören, wenn man sämtliche Ralph-Siegel-Titel auf einmal durch den Wolf dreht.
Dass der ESC seit jeher eine starke Anziehungskraft auf den Berliner ausgeübt hat, beweist der smarte Blondschopf nachdrücklich durch die Eurovisionsballaden "Und wenn der Tag beginnt" (im Original: Nacida para amar) und "Wo ist das Licht" (Waar is de zon), denen er mit viel Gefühl außerordentlich starke Textaussagen verleiht.

Quellenangabe: OAGE-Revue 27 - siehe auch den Originalbericht